Presse - Stadtmarketing
Neustadt an der Weinstraße erhält Genossenschaftspreis
Pressemitteilung vom 1.12.2010
Die Stadt Neustadt an der Weinstraße hat für ihr vorbildliches Stadtmarketing den Kommunen-Preis „GenoPortal AWARD 2010“ des Genossenschaftsverbandes erhalten. Die begehrte Urkunde wurde am 25. November im Rahmen des Internationalen Fachkongresses Kommunale Kooperation in der Universitätsstadt Gießen übergeben.
Verbandsdirektor Martin Bonow erläutert das Ziel des Genossenschaftsverbandes:
„Die wirtschaftliche und finanzielle Situation von Städten und Gemeinden ist oft kritisch. Mit unserem Serviceangebot Genoportal unterstützen wir bundesweit Bemühungen, neue Formen zu entwickeln, um die Kooperation zwischen den öffentlichen Leistungserbringern, den am Ort angesiedelten Wirtschaftsunternehmen und den Bürgern und ihren Vereinigungen zu verbessern."
Prof. Dr. Wolfgang George, wissenschaftlicher Leiter des Projekts und Organisator des ersten internationalen Fachkongresses für kommunale Kooperation erläutert den sachlichen Hintergrund: „Gelungene Kooperationen lassen neuartige, innovative Produkte und Dienstleistungen entstehen, sie erhöhen die Standortqualität, sie erhöhen die Lebensqualität der Bevölkerung und sie ermöglichen neue Wertschöpfungen, die sich als ökonomisch überlegene Lösungen erweisen. Mit dem GenoPortal AWARD wollen wir zukunftsweisende Lösungen herausstellen, die sich durch eine kommunal oder regional rückgebundene und vernetzte Struktur auszeichnen.“

Die Jury, die über die Preisvergabe entscheidet, hat das Stadtmarketing Neustadt an der Weinstraße vor allem wegen der ungewöhnlich hohen Qualität als preiswürdig befunden, mit der in Neustadt auf vielen Ebenen zum Nutzen des Standorts kooperiert wird: zwischen Stadtverwaltung und örtlicher Wirtschaft; zwischen Kultur, einschließlich der Kirchen, und Kommerz; zwischen Schulen und Wirtschaft, zwischen Bürgern und Geschäftsleuten, z.B. auch im Kontakt mit dem Seniorenbeirat, zwischen der Innenstadt und den neun ländlichen Stadtteilen, den „Weindörfern“; zwischen dem Einzelhandel der Innenstadt und dem auf der „Grünen Wiese“; zwischen der Stadt und dem Biosphärenreservat Naturpark Pfälzer Wald und zwischen den Wettbewerbern aus derselben Branche im Rahmen einer ganzen Reihe von sogenannten Co-Marketing- also Gemeinschaftsmarketing-Projekten.


